Hans Wagner – PE MEdia
Fotografie mit Herz, ohne Fisimatenten.

Foto: Rollilele (Christopher Müller)
Meine Geschichte mit der Kamera begann eigentlich nicht mit der Fotografie, sondern mit Videos.
Paintball war lange Zeit mein primäres Hobby. Irgendwann begann ich, für die Paintball-Community Videos zu produzieren und Spiele, Events und besondere Momente auf diese Weise festzuhalten. Dabei habe ich gemerkt, wie viel Freude es mir macht, Erlebnisse nicht nur selbst zu erleben, sondern sie für andere festzuhalten und ihnen später wiederzugeben.
2022 kam dann die Fotografie dazu.
Gerade beim Paintball hat mich fasziniert, wie viele besondere Momente innerhalb weniger Sekunden entstehen. Ungestellte Action, Emotionen, Anspannung, Freude oder einfach dieser eine Moment, den man selbst während des Spiels vielleicht gar nicht wahrgenommen hat.
Genau solche Momente möchte ich festhalten.
Dabei ist mir wichtig, dass meine Bilder echt bleiben. Parallel zur Paintball-Fotografie habe ich mich auch mit People-Fotografie beschäftigt. Das war interessant und hat mir viel über meine eigene Arbeitsweise gezeigt. Ich habe aber gemerkt, dass ich mich mit sehr stark inszenierten Bildern und einer Nachbearbeitung, bei der Menschen irgendwann nicht mehr natürlich wirken, nicht wirklich identifizieren kann.
Ich mag es echt.
Heute fotografiere ich neben Paintball auch Konzerte, Bands, People, Babybauch-Shootings und viele andere Dinge, die mir vor die Kamera kommen. Die Abwechslung macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.
Dabei bedeutet mir das Feedback der Menschen sehr viel. Ein ehrliches „Wow, das bin wirklich ich?“ oder ein Lächeln beim Betrachten eines Bildes ist für mich oft mehr wert als technische Perfektion. Genau dieses Feedback motiviert mich, mit PE Media weiterzumachen, Neues auszuprobieren und mich fotografisch weiterzuentwickeln.
Momente, die ich nicht vergessen werde
Dass aus einem Hobbyprojekt tatsächlich etwas Besonderes entstehen kann, durfte ich bereits erleben.
2024 und 2025 wurden Fotos von mir im Paintball Sports Magazin veröffentlicht – in den Ausgaben 03/2024 und 03/2025. paintballsports.de
Meine eigenen Bilder plötzlich gedruckt in einem Magazin zu sehen, das ich selbst aus der Paintball-Szene kenne, waren für mich ganz besondere Momente.
Das sind Dinge, die ich nicht als selbstverständlich ansehe und die mir gezeigt haben, dass sich die Zeit, Arbeit und Leidenschaft hinter diesem Hobbyprojekt lohnen können.
Und natürlich gibt es noch Ziele.
Eines davon wäre für mich, irgendwann bei größeren Konzerten oder Festivals als Fotograf hinter die Kulissen blicken zu dürfen. Nicht nur die Künstler auf der Bühne zu fotografieren, sondern auch die Atmosphäre, die Menschen und die Geschichten einzufangen, die sich abseits des Publikums abspielen.
Vielleicht ergibt sich diese Möglichkeit irgendwann.
Manchmal einfach raus
Fotografie bedeutet für mich aber nicht immer Action, Events oder ein fertiges Ergebnis.
An anderen Tagen nehme ich meine Kamera einfach und gehe alleine durch die Natur oder durch die Straßen.
Ohne Auftrag. Ohne Zeitdruck. Ohne den Anspruch, unbedingt etwas produzieren zu müssen.
Diese Spaziergänge helfen mir, vom Alltag abzuschalten, langsamer zu werden und mich wieder ein Stück weit zu erden.
Manchmal entsteht dabei ein gutes Foto.
Manchmal nicht.
Und beides ist völlig in Ordnung.
PE Media
PE Media ist für mich ein Hobbyprojekt – aber eines mit Herz.
Es ist nicht immer alles perfekt. Das möchte ich auch gar nicht behaupten. Ich möchte mich weiterentwickeln, Neues ausprobieren und meine eigene Fotografie immer wieder hinterfragen.
Dabei versuche ich, auf Augenhöhe, unkompliziert und ohne Fisimatenten mit den Menschen zu arbeiten.
Am Ende geht es für mich um etwas ziemlich Einfaches:
Ein gutes Foto soll nicht nur gut aussehen. Es soll etwas auslösen.
Und wenn ich mit einem Bild jemandem ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, dann hat sich der Aufwand für mich schon gelohnt.
